Didaktische Aufbereitung des Filmes „Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“

Der Dokumentarfilm „Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“ von Claudia Funk über das Älterwerden in Siebenbürgen/Rumänien hat uns sehr beeindruckt.

Unsere heutige Gesellschaft altert rasch, das Thema „Altern in Würde“ wird immer wichtiger. Welche Alternativen gibt es zu dem viel diskutierten Pflegemodell? Wie und unter welchen Umständen wollen wir selbst altern?

Der deutsche Film „Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“ von 2014 erlaubt einen Einblick, wie die alltägliche Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ein Altern in Würde sichern kann. Er zeigt in einfühlsamer Weise, wie Menschen selbst in hohem Alter, in ihrer gewohnten Umgebung immer noch alltägliche Aufgaben erledigen können. Damit leisten sie, mit Rücksicht auf ihre körperlichen Gebrechen und geistige Verfassung, in ihrem eigenen Rhythmus einen Beitrag für die Gemeinschaft. Dies vermittelt ihnen Wertschätzung und das Gefühl, gebraucht zu werden.

Diese würdevolle Art, mit alternden Menschen umzugehen – in einem Land wie Rumänien – hat uns imponiert.

Wir haben uns die Frage gestellt, ob dieser Ansatz auch im Rahmen des deutschen Pflegemodells denkbar wäre und inwieweit der Film als Lehrmittel in die Ausbildung von Pflegekräften miteinbezogen werden kann.

Die Schütt-Stiftung unterstützt das Projekt von Herrn Michael Krause, diesen Film didaktisch aufzubereiten, um ihn Ausbildungseinrichtungen in der Pflege zur Verfügung zu stellen. Damit soll eine Diskussion über Würde und Teilhabe im Alter angeregt werden.

Wir wollen mit diesem Projekt den Dialog der Generationen fördern und die beteiligten gesellschaftlichen Gruppen für das Thema „Altern“ sensibilisieren.

Weitere Infos zum Projekt und den vorhandenen Materialien finden sie hier.

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